ATEMREISE
Eine Begegnung mit dir selbst
Die Atemreise ist ein Deep Dive: ein Abtauchen unter die Oberfläche, dahin, wo der Atem zur Welle wird und das, was unbewusst war, sich zeigen darf. Eine aktive, dynamische Praxis, begleitet von Musik, Bewegung und Stimme. Du atmest bewusst und verbunden, ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmen. Was hier geschieht, passiert nicht als Gedanke – sondern als körperliches Erleben. Eine Welle, die aufsteigt, abebbt, sich auflöst. Der Körper kann abschließen, was offen geblieben war.

Anmeldung ↓ Kontraindikationen & Einführung ↓
Dich erwartet ein Raum, in dem sich innerer Frieden einstellen kann. Ebenso können sich Momente tiefer Verbundenheit, Freude und kreativer Inspiration zeigen.
Ankommen: Wir nehmen uns Zeit, gemeinsam anzukommen.
Einführung: Ich erkläre dir die Atemtechnik ausführlich, du weißt jederzeit, was geschieht.
Atemreise: Du tauchst ein, ich begleite dich dabei in einem sicheren, geschützten Raum.
Austausch: Danach hast du Raum, deine Erfahrung zu teilen.
Nachklang: In den Tagen nach deinem Deep Dive kannst du dich jederzeit bei mir melden, wenn etwas nachklingt oder Fragen auftauchen.

INVESTITION
IM OKTOBER ATMEN WIR ONLINE AUF SPENDENBASIS · Ich möchte, dass der Zugang nicht am Geld scheitert · Du zahlst, was gerade für dich passt.
Gespendet wird nach dem Deep Dive. Die Kontodaten oder den PayPal-Link schicke ich dir mit der Nachbereitung. Du entscheidest in Ruhe, wie viel du geben möchtest.
DEIN DEEP DIVE
Bevor du dich anmeldest: Bitte lies in Ruhe die Kontraindikationen und die Einführung.
1. Kontraindikationen
Transformative Atemarbeit (verbundener Atem) kann körperliche Veränderungen hervorrufen – unter anderem in der Atmung, im Kreislauf und im Nervensystem. Bei bestimmten Erkrankungen oder Zuständen ist deshalb Vorsicht geboten. Dann sollte vor der Teilnahme eine ärztliche Rücksprache erfolgen.
Bitte informiere mich, wenn bei dir aktuell oder in der Vergangenheit eines der folgenden Themen bekannt ist:
- Schwangerschaft
- Epilepsie, Krampfanfälle
- Netzhautablösung
- Glaukom (erhöhter Augeninnendruck)
- Osteoporose, die aktive Bewegung ausschließt oder bei der aktive Bewegung zur Gefahr werden kann (Frakturrisiko)
- Bluthochdruck, der nicht mit Medikamenten kontrolliert wird
- Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte
- Schädel-Hirn-Trauma, Hirntumore, erhöhte Hirndrucksymptomatik, entzündliche oder degenerative Erkrankungen des Gehirns, aktive Entzündungsprozesse im ZNS, Morbus Parkinson, MS, ALS
- Migräne mit Aura
- Schwindel- oder Gleichgewichtsstörungen unbekannter Ursache
- Aneurysma bei dir oder bei zwei Mitgliedern deiner unmittelbaren Familie
- Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente wie z. B. Coumadin
- Akute Atemwegserkrankungen, Asthma, COPD
- Aktuelle Psychose, manische oder dissoziative Episoden, schwere depressive Phasen mit Suizidgedanken, bipolare Störung, Schizophrenie
- Traumatisierungen, die derzeit noch sehr aktiv oder unbearbeitet sind; PTBS mit starken Symptomen
- Krankenhausaufenthalt wegen einer psychiatrischen Erkrankung oder Krise in den letzten 10 Jahren
- Ein Unfall in den letzten 5 Jahren
- Alle anderen medizinischen, psychiatrischen oder körperlichen Zustände, die deine Fähigkeit beeinträchtigen, dich auf eine intensive körperliche und/oder emotionale Veränderung einzulassen
Bist du unsicher, ob eine Teilnahme für dich passt? Dann sprich mich gerne an – wir können auch telefonieren. Lass uns reden
2. Einführung ins transformative Atmen
Was ist transformatives Atmen?
Transformatives Atmen ist eine aktive, dynamische Form von Breathwork. Im verbundenen Atem atmest du durch den Mund, ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmen, etwa 40–60 Minuten lang, begleitet von einem eigens zusammengestellten Musikset. Wir arbeiten mit dem Körper, um Erleben und Geist zu bewegen. Der Atem wird zum Verbündeten für deine innere Erforschung.
In diesem Modell gehen wir davon aus: Unterdrückte Gefühle bleiben als Spannung im Körper, und im Alltag schließen wir emotionale Stresszyklen oft nicht ab. Transformatives Atmen lädt dich ein, sie zu fühlen, zu integrieren und dein Nervensystem zu regulieren.
Intesoma® Breathwork ist Selbsterfahrung und kein Ersatz für ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Drei Prinzipien
- Vertraue dem Prozess und deiner inneren Intelligenz.
- Sei neugierig und offen, ohne Bewertung und ohne Erwartung.
- Hingabe: Emotionen verarbeiten wir, indem wir hindurchgehen. Alles darf da sein, und du kehrst immer wieder zum Atem zurück.
Was kann passieren?
Jede Atemreise ist anders. Möglich sind körperliche Empfindungen (Hitze oder Kälte, Zittern, Kribbeln, Verkrampfungen in Händen und Mund), Bilder und Farben, Gefühle wie Trauer, Wut, Angst oder Freude, Erinnerungen, Einsichten oder ein tranceartiger Zustand. Vielleicht erlebst du auch nur Subtiles, und auch das kann kraftvoll sein. Keine Erfahrung ist besser als eine andere. Wird eine Empfindung zu stark, verlangsame den Atem und entspanne besonders den Ausatem. Du kannst jederzeit eine Pause machen.
Die Technik
- Atme durch den offenen Mund, ein bis zwei Finger breit geöffnet.
- Verbinde Ein- und Ausatmen wie eine Welle, ohne Pause.
- Atme tief, beginnend im Zwerchfell: Der Bauch hebt sich beim Einatmen und senkt sich beim Ausatmen.
- Atme aktiv ein und entspannt aus, der Kiefer bleibt locker.
Mit den drei Gängen steuerst du deine Intensität selbst: Nase ein und Nase aus (langsam), Nase ein und Mund aus (mittel), Mund ein und Mund aus (am intensivsten). Du darfst jederzeit schalten. Nach etwa 10–20 Minuten übernimmt oft der Körper den Atem („Drop-in“).
Wichtig: Diese Technik ist für die Session gedacht und unterscheidet sich von funktionaler Atmung. Ich empfehle nicht, sie täglich anzuwenden. Im Alltag atmest du am besten durch die Nase, langsam und tief in den Bauch.
Wenn der Kopf mitredet
Am Anfang tanzen Kopf und Loslassen oft miteinander. Das ist normal. Es helfen dir Atem und Körperwahrnehmung, Gefühle ganz zulassen und größer machen, Bewegung (Hände schütteln, Kopf sanft hin und her drehen) und Klang (Ahhh, Seufzen, Schreien, notfalls ins Kissen). Warte nicht darauf, dass etwas passiert, sondern werde aktiv. Kommst du gar nicht weiter, schreib mir im privaten Zoom-Chat.
Gut zu wissen
- Die Musik wird in der Mitte kraftvoll und im letzten Drittel ruhig. Hör nicht in der Mitte auf, denn die ruhige Phase unterstützt deine Integration.
- Die Atemreise findet mit geschlossenen Augen statt, am besten liegend. Steh bitte nicht auf und bewege dich nicht im Raum.
- Fällt Musik oder Verbindung aus, atmest du einfach weiter.
Drei Grundvereinbarungen
- Geschützter Raum: Es gibt keine Aufzeichnung.
- Offener Geist, offenes Herz: Sei neugierig.
- Wir bleiben bis zum Ende, mindestens bis zum Ende der Atemsession. Musst du früher gehen, melde dich bitte bei mir als „complete“.
3. Was du für deinen Deep Dive benötigst
Dein Atemplatz
Sorge für einen Platz, an dem du dich wohlfühlst, liegen kannst und zwei Stunden ungestört bist – Couch oder Yogamatte auf dem Boden. Ein Bett ist eher nicht empfohlen.
Bitte bereithalten
- 1–2 Decken
- 2–4 Kissen – je bequemer, desto besser
- Wasser
- Taschentücher
- Ein Handtuch (normale Größe)
Wenn du magst, zusätzlich
- Einen Bodenstuhl (z. B. Bodhi Mandir XL)
- Ein Meditationskissen
- Eine Augenmaske (oder ein Tuch)
- Kopfhörer
Am Tag der Session
- Trink keinen Alkohol.
- Iss nur leicht oder höchstens einen kleinen Snack – idealerweise atmen wir auf nüchternen Magen.
- Trag bequeme Kleidung, die deinem Zwerchfell Raum lässt. Wenn dich ein BH einengt, darfst du ihn ausziehen.
- Plane nach der Session bewusst Zeit für Integration ein, zum Beispiel für Journaling, einen Spaziergang in der Natur oder ein warmes Bad.
4. Empfehlungen für die Integration danach
Nach einer Atemreise darf etwas nachklingen. Gefühle nach einer Session sind normal. Es geht nicht darum, sie „wegzuatmen“, sondern sie zu entdecken, zu fühlen und zu verarbeiten. Begegne allem, was auftaucht, liebevoll und akzeptierend.
Aktive Integration
- Journaling
- Kunst oder Musik machen
- Bewusstes Nachspüren und Nachdenken über Erkenntnisse
- Therapie- oder Coaching-Session
Passive Integration
- Meditation, Yoga, Spaziergänge in der Natur
- Massage, heißes Bad, Körperarbeit
- Zeit für Selbstfürsorge und Achtsamkeit für die eigenen Emotionen
Selbstregulation nach der Session
- Erdende Ernährung (Suppen, Wurzelgemüse)
- Beruhigende Atemübungen, z. B. langsames Ausatmen, Summen
- Selbstmassage oder Massage empfangen
- Kreativer Ausdruck: Malen, Schreiben, Musizieren, Tanzen
- Kontakt zu unterstützenden Menschen oder Rückzug in die Stille
Wenn du dich nicht „complete“ fühlst
Der Zugang zu veränderten Bewusstseinszuständen kann Unbewusstes an die Oberfläche bringen, wo es gesehen, gehalten und integriert werden kann. Meist geschieht das schon in der Session. Manchmal zeigt sich etwas Größeres, und der emotionale Stresszyklus schließt sich nicht ganz.
Vielleicht fühlst du dich danach überfordert, ängstlich, abgeschaltet oder erstarrt. Vielleicht tauchen Traurigkeit, Leere, Wut oder ungewohnte Intensität auf. All das ist in Ordnung. Auch wenn du am nächsten Tag noch aktiviert, reaktiv oder im Abschalten oder Einfrieren bist, ist das Teil eines natürlichen Integrationsprozesses. Es bedeutet nicht, dass die Session nicht funktioniert hat. Etwas Wesentliches ist an die Oberfläche gekommen – inneres „Gold“, mit dem du gezielt weiterarbeiten kannst.
Was dir dann helfen kann:
- Reset-Atmung, drei Runden: 3 Atemzüge durch die Nase, 2–3 Sekunden Pause, dann durch den Mund ausatmen und den Atem erneut 3 Sekunden halten
- Kiefer, Schultern und Bauch entspannen
- Ein Mantra summen oder singen
- Ein heißes Bad nehmen
- Eine beschwerte Decke oder ein Gewicht auf den Körper legen
- Beruhigende Musik hören
- Gleichzeitig unterhalb der Schlüsselbeine klopfen (EFT)
- Das Gesicht mit kaltem Wasser waschen oder kaltes Wasser über die Innenseite der Handgelenke laufen lassen
- Aromatherapie (Räucherstäbchen, Öle)
- Drei Gegenstände im Raum suchen und ihre Farbe, Form und Größe wahrnehmen. Atmen.
- Die Empfindung laut benennen: „Herzrasen“, „schwitzige Hände“, „Knoten im Magen“
- Eine Hand auf die Stirn, eine aufs Herz legen und langsam atmen
- Eine Hand aufs Herz, eine auf den Bauch legen und langsam atmen
- Ein Kissen auf den Bauch legen, umarmen und den Atem fließen lassen
- Den Körper abklopfen oder ausschütteln
Begleitung durch Therapeut:innen
Manchmal brauchen Erfahrungen zusätzliche Unterstützung, besonders bei traumatischem Material. Wenn du bereits mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten arbeitest, kann es sinnvoll sein, die Atemreise zum Thema einer Sitzung zu machen. Ich empfehle Therapeut:innen, die auch körpertherapeutisch arbeiten, z. B. mit Somatic Experiencing® oder NARM®.
Meine Unterstützung für dich
- E-Mail-Support bei Integrationsfragen
- Vergünstigte Coaching-Sessions zur Integration – für Fragen, Vertiefung, Blockadenlösung
- Private 1:1-Atemsession, maßgeschneidert und individuell
Melde dich jederzeit bei mir, wenn Fragen auftauchen oder du dich nicht „complete“ fühlst.
ANMELDUNG
Die Anmeldung erfolgt per E-Mail. Ich schicke dir dann den Zoom-Link.
Intesoma® Breathwork ist eine nervensystemorientierte, traumasensible Praxis. Dennoch gibt es Kontraindikationen, Situationen oder Erkrankungen, bei denen ich dir einen Deep Dive in der Gruppe nicht empfehle.
Mit deiner Anmeldung bestätigst du, dass du die Kontraindikationen und die Einführung ins transformative Atmen gelesen hast und dass für dich keine der genannten Kontraindikationen zutrifft.
Bist du unsicher, ob das für dich das Richtige ist? Dann melde dich bitte vorab bei mir, wir können auch gerne telefonieren.
„Ich war voller Vorfreude — und gleichzeitig so sicher. Der Aufklärung im Vorfeld, das Setting, die Einführung, der Raum danach noch etwas zu teilen. Und die Möglichkeit, mich auch im Nachhinein noch melden zu können. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung.“
Nika L. · Teilnehmer Deep Dive
„Durch Ninas Atemreisen finde ich regelmäßig in eine spürbare innere Balance und Schritt für Schritt zu mehr Frieden mit mir selbst.“
Pola J. · Teilnehmerin
Atmen ist ein Weg
zurück und hin zu
Sicherheit.
Empfindung. Grenzsetzung.
Bedürfnis. Ausdruck.


